Die Landtagsabgeordnete Ursula Sowa und der Kreisverbandssprecher Andreas Künneth informieren sich bei der Hofer Firma Browatech über innovatives Heiztextil
Ein Bericht des Bayerischen Rundfunks führte die baupolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag nach Hof, wo die Firma Browatech ein Heiztextil entwickelt hat, das flexibel im Bau einsetzbar ist und laut Hersteller konventionellen wie auch neuartigen Heizsystemen ernsthafte Konkurrenz machen kann.
Auf dem Bild (v.l.): Entwickler und Geschäftsführer Mario Browa, MdL Ursula Sowa, Vorstandssprecher der Hofer Grünen Andreas Künneth Geschäftsführer und Entwickler Mario Browa begrüßte vor Ort zusammen mit seinen Mitarbeitern die Landtagsabgeordnete und den Sprecher des grünen Kreisverbands. Bei einem Rundgang durch das Unternehmen erläuterten sie Entwicklungsprozess, Fertigung und Einsatz des neuartigen Heizsystems. Vor allem im Baubereich sei dies sehr flexibel und gut einsetzbar, was bisherige Projekte zeigten: „Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt“, so Browa. „Wir und die Unternehmen, die mit unserem Heiztextil arbeiten, haben bereits Büroräume, Theater und sogar eine Kirche erfolgreich damit ausgestattet. Die Kirche St. Johannis in Ansbach wurde hierdurch zur ersten klimaneutralen Kirche in Deutschland.“ Kommende Projekte seien beheizte Teppiche, Trockenbauplatten aus Lehm sowie Gewächshäuser. Anfragen kämen aus den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen, um Autoinnenräume, Lkw-Planen und sogar Schlösser damit auszustatten. Aber auch aus vielen Ländern würden Bestellungen eintreffen.
Die Besucher zeigten sich tief beeindruckt von der vielfältig einsetzbaren Innovation und dem Potenzial für den Bausektor. „Gerade im Hinblick auf die Klimaschutzziele bietet diese neuartige Form des Heizens unglaubliche Möglichkeiten“, findet Sowa. Laut Entwickler ließen sich mit dem Heiztextil in Gewächshäusern und in der Tierhaltung 65 % der Energie einsparen. Bei Kirchen wäre die Einsparung um ein Vielfaches höher. Sogar Wärmepumpen lasse dieses Heizsystem alt aussehen. Dies überzeugt auch den Vorstandssprecher Andreas Künneth. „Es ist unglaublich, was für eine Entwicklung von unserer Region aus in die Welt exportiert wird. Es ist wünschenswert, dass sie sich in breiter Fläche durchsetzt. Das wäre eine Win-win-Situation für Mensch und Klima!“
11.08.26