Bayerns Universitäten und Hochschulen sind nicht nur wichtige Standortfaktoren, sondern auch Ideenlabore für unsere Gesellschaft. Damit hier echte Innovationen entstehen können, sind gute Infrastrukturen und optimale Lehr- und Forschungsumgebungen, die Austausch und Kommunikation ermöglichen, von essenzieller Bedeutung.
Doch in den letzten Jahren mehren sich neben Erfolgsmeldungen über die Eröffnung zahlreicher Neubauten für den Hochschul- und Forschungsstandort Bayern auch die Berichte über zunehmend in die Jahre gekommene Infrastruktur und marode Bauten.
Verena Osgyan, stellvertretende Fraktionsvorsitzende sowie wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecherin, und Ursula Sowa, baupolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, sind daher auf ihrer Hochschulbautour 2026 bei insgesamt neun bayerischen Universitäten und Hochschulen zu Gast, um sich vor Ort über zukunftsweisende Hochschulbaukonzepte zu informieren – aber auch, um über aktuelle Problemlagen wie Sanierungsstau, Finanzierungsfragen und Zuständigkeiten zu sprechen.
„Der Freistaat muss konsequent in die Modernisierung der Hochschulinfrastruktur investieren. Nur so können wir Bayern zukunftsfähig machen und unseren Wissenschaftsstandort stärken. Wir wollen uns vor Ort ein Bild von der Lage machen und in Gespräche mit den Hochschulen gehen, um sowohl gelungene Beispiele für zeitgemäße Neu- und Umbauten zu sammeln als auch über die aktuellen Bedarfe an den einzelnen Standorten zu sprechen“, so Osgyan.
„Sanieren ist auch Klimaschutz. In jedem Bestandsgebäude steckt graue Energie, die wir nicht wegwerfen sollten. Den Sanierungsstau an Bayerns Hochschulen müssen wir endlich systematisch abbauen“, betont Sowa. Dafür brauche es einen transparenten Kriterienkatalog, nach dem nachvollziehbar entschieden werde, welche Maßnahmen wann umgesetzt würden. Gleichzeitig müssten Planungs- und Genehmigungsprozesse deutlich unbürokratischer werden. „An vielen Standorten sehen wir, wie gut das gehen kann, wenn Hochschule und Bauamt zusammenarbeiten. Diese Beispiele wollen wir sichtbar machen. Hochschulen brauchen verlässliche Zeitpläne und eine dauerhaft gesicherte Finanzierung, damit ihre Gebäude fit für die Zukunft werden – für gute Lehre, starke Forschung und innovative Ideen“, ergänzt Sowa.
Bei den Gesprächen mit Universitäts- und Hochschulpräsidien, Studierendenvertretungen und staatlichen Bauämtern sollen Best Practices im Hinblick auf neue Lehrmethoden, Open Space, Klimaneutralität, Inklusion und Integration gesammelt werden. Osgyan und Sowa setzen damit ihre Hochschulbautouren der letzten Jahre fort und planen, sukzessive alle Hochschulstandorte Bayerns zu besuchen.
Vertreter*innen von Presse und Medien sind herzlich eingeladen, Verena Osgyan und Ursula Sowa an ausgewählten Terminen zu begleiten.
Termine:
27. Juli 2026
14:00 Uhr, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
28. Juli 2026
12:30 Uhr, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
30. Juli 2026
09:30 Uhr, Hochschule für Musik Nürnberg
15. September 2026
14:00 Uhr, Universität Regensburg
22. September 2026
14:00 Uhr, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
25. September 2026
10:30 Uhr, Technische Hochschule Aschaffenburg
1. Oktober 2026
13:00 Uhr, Hochschule Ansbach
22. Oktober 2026
11:00 Uhr, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
30. Oktober 2026
10:00 Uhr, Hochschule für Philosophie München
Erscheinungsdatum: 24.07.2026