Bamberg profitiert von der neuen Hochschulbau-Offensive des Freistaats Bayern: Die Otto-Friedrich-Universität erhält 6,4 Millionen Euro für notwendige Sanierungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich Brandschutz. Das teilen die Bamberger Landtagsabgeordneten Melanie Huml, Holger Dremel und Ursula Sowa nach einem gemeinsamen Gespräch mit Wissenschaftsminister Markus Blume und der Kanzlerin der Universität Bamberg, Dr. Dagmar Steuer-Flieser, im Bayerischen Landtag mit.
Melanie Huml, Staatsministerin a. D. und Vorsitzende des Kuratoriums der Universität Bamberg, hatte den Austausch mit Wissenschaftsminister Blume vereinbart. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, unsere Universität Bamberg bei der Hochschulbau-Offensive des Freistaats konkret einzubringen. Die 6,4 Millionen Euro sind ein wichtiger Erfolg für unsere Universität und den Wissenschaftsstandort Bamberg. Sie helfen dabei, zentrale Gebäude sicher und dauerhaft nutzbar zu halten“, erklärt Huml.
Gefördert werden Sanierungsmaßnahmen im Bereich Brandschutz an drei Standorten der Universität Bamberg:
- dem Gebäudekomplex Kranen / Austraße / Fischstraße
- dem Verwaltungsgebäude Kapuzinerstraße
- und dem Standort Feldkirchenstraße
„Unsere Uni Bamberg ist für die Stadt und die ganze Region von enormer Bedeutung. Deshalb setze ich mich als Vorsitzende des Kuratoriums für die Anliegen der Uni besonders ein. Die nun zugesagten Mittel sind ein konkreter Schritt, der unmittelbar bei notwendigen Maßnahmen hilft. Zugleich bleibt klar: Die größeren baulichen Herausforderungen, insbesondere am Standort Feldkirchenstraße, müssen weiter mit Nachdruck angegangen werden“, betont Huml.
Holger Dremel hebt die Bedeutung verlässlicher Investitionen des Freistaats hervor: „Bamberg ist Universitätsstadt – und das prägt unsere Region weit über die Stadtgrenzen hinaus. Damit Lehre, Forschung und Verwaltung gut arbeiten können, braucht es eine Infrastruktur, auf die man sich verlassen kann. Die jetzt vorgesehenen Mittel für den Brandschutz zeigen: Der Freistaat hat auch die konkreten Bedarfe in Bamberg im Blick.“
Ursula Sowa erklärt mit Blick auf die bauliche Entwicklung der Universität: „Viele Hochschulgebäude in Bamberg sind wichtige Bestandsgebäude mitten in unserer Stadt. Gerade deshalb sind Sanierung, Brandschutz und eine langfristig gute Nutzung so entscheidend. Die 6,4 Millionen Euro sind ein wichtiger Beitrag, damit bestehende Gebäude weiter sicher genutzt werden können und gute Bedingungen für Studierende, Lehrende und Beschäftigte erhalten bleiben.“
Die Bayerische Staatsregierung hatte am 23. Juni 2026 den Start einer landesweiten Hochschulbau-Offensive beschlossen. Grundlage sind zusätzliche Investitionen aus Mitteln des Sondervermögens des Bundes und einem Schnellbauprogramm. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Sanierung von Bestandsgebäuden und die Beschleunigung von Neubauten. Bayernweit sollen über 120 Maßnahmen innerhalb von rund vier Jahren umgesetzt werden.
Im Gespräch mit Wissenschaftsminister Blume ging es neben den nun vorgesehenen Mitteln für Sanierungsmaßnahmen im Bereich Brandschutz auch um andere Vorhaben der Universität Bamberg.
„Unser Dank gilt Wissenschaftsminister Markus Blume für seine Unterstützung und sein offenes Ohr für die Bamberger Anliegen“, erklären Huml, Dremel und Sowa gemeinsam. Klar ist für die drei Abgeordneten: „Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass Bamberg bei den Investitionen des Freistaats gut berücksichtigt wird. Unsere Universität verdient verlässliche Unterstützung – damit Bamberg auch in Zukunft ein starker Wissenschafts- und Innovationsstandort bleibt.“
Bamberg, 15.07.2026