Für die Bamberger Landtagsabgeordnete Ursula Sowa (Bündnis 90/Die Grünen) und den Fraktionsvorsitzenden Christian Hader (Grünes Bamberg) ist klar: Der Bahnausbau muss in Bamberg mit einem hochwertigen Lärmschutz verbunden werden.
„Als Welterbestadt braucht Bamberg Lärmschutz, der wirksam ist und sich in das Stadtbild einfügt. Trennende und das Welterbe beeinträchtigende Lärmschutzwände sind zu vermeiden“, betont Hader.
Die Deutsche Bahn hat auf Nachfrage von Sowa schriftlich bestätigt, dass bei der Planung sowohl die Anforderungen des Lärmschutzes als auch die städtebaulichen Anforderungen der Stadt Bamberg berücksichtigt werden sollen. „Wir erwarten von der Bahn eine Lösung, die Lärmschutz und Stadtgestaltung zusammenbringt“, sagt Sowa.
Dazu gehört auch der seit Beginn des Planfeststellungsverfahrens vereinbarte städtebauliche Wettbewerb für die Gestaltung der Lärmschutzwände. Für die Jury gibt es bereits erste vorgesehene Mitglieder, darunter Markus Hennecke von der Bayerischen Ingenieurekammer und Ursula Sowa. Die Bahn hält weiterhin an dem Wettbewerb fest, sobald die technischen Voraussetzungen und die noch ausstehenden Vereinbarungen mit der Stadt geklärt sind.
„Dazu gehört auch, die Gestaltung der Wände sorgfältig zu entwickeln“, sagt Sowa. Begrünungsmaßnahmen können dazu beitragen, die Lärmschutzwände optisch aufzuwerten und das Mikroklima in der Stadt zu verbessern.
„Bamberg braucht keinen Lärmschutz, der neue Barrieren schafft, sondern eine hochwertige Lösung, die die Menschen schützt und zum Stadtbild passt“, so Sowa und Hader.
Hier geht's zum Eckpunktepapier von Grünes Bamberg zum Bahnausbau.
Bamberg, 07.10.2026