Die Landtags-Grünen waren mit der Forderung nach einer Umbauordnung die Pioniere für mehr Wohnen im Bestand. Schon im März 2025 haben wir den Antrag eingebracht, um Umbauten, Aufstockungen und Umnutzungen zu erleichtern, damit aus leerstehenden Büros, Dachgeschossen und anderen Bestandsflächen schneller Wohnungen werden können.
Bisher sah man vor allem die Hürden: Komplizierte Vorschriften, hohe Kosten und starre Standards bremsen viele Projekte aus. Genau deshalb war unser Ansatz richtig: Nicht weiter am Neubau allein festhalten, sondern die vorhandenen Gebäude endlich konsequent ertüchtigen und für neue Wohnformen öffnen.
Uns Grünen war klar: Wenn wir schnell bezahlbaren Wohnraum schaffen, Flächen sparen und das Klima schützen wollen, müssen wir das Bauen im Bestand erleichtern. Denn gerade in leerstehenden Büros, oder alten Gewerbeflächen liegt enormes Potenzial. Statt diese Chancen durch komplizierte Regeln zu blockieren, braucht es eine moderne Umbauordnung, die Umbauten, Aufstockungen und Umnutzungen einfacher macht. Das ist ein wichtiger nachhaltiger Schritt hin zu mehr Wohnungen, weniger Flächenverbrauch und einer Baupolitik, die zur Realität in Bayern passt. Die Staatsregierung setzt die grüne Initiative nun als „Bayerischen Bauturbo“ um.
Erschienen in: GRIBS - Grüne und Alternative in den Räten Bayerns · Mitgliederbrief 2/2026