Die grüne Landtagsabgeordnete Ursula Sowa informiert sich in Regnitzlosau über aktuelle Sanierungs- und Energieprojekte
Kürzlich war die Landtagsgrüne Ursula Sowa in der Gemeinde Regnitzlosau zu Gast, die um eine zeitnahe Realisierung eines Batteriespeichers kämpft. Zusammen mit Bürgermeister Jürgen Schnabel sowie den Gemeinderäten Mirjam Kühne und Udo Benker-Wienands diskutierte sie über Handlungsmöglichkeiten und Chancen des geplanten Projekts.

Nachdem der Antrag auf die Errichtung eines Batteriespeichers der Gemeinde beim Netzversorger Bayernwerk abgelehnt wurde, steht die Gemeinde vor einer paradoxen Situation: Einerseits stehen an der Autobahn große Gemeindeflächen für PV-Anlagen zur Verfügung, während andererseits überschüssige, selbsterzeugte Energie der Gemeinde ohne Speichermöglichkeit nicht nutzbar ist. Schnabel erläutert, die Gemeinde erleide hierdurch finanzielle Folgen und werde wirtschaftlich abgehängt. Ein Problem, das mehrere Gemeinden in Bayern betreffe. Sowa und Kühne bedauern, dass hierdurch das vorhandene Potential zur Energiewende nicht ausgeschöpft werden kann. „Leider werden die Kommunen bei dieser Angelegenheit vom Staat allein gelassen“, kritisiert die Landtagsabgeordnete. Sie fordert eine größere Verlässlichkeit von Seiten der Regierung sowie des Netzanbieters. Sie unterstütze sowohl die Forderung nach einem Dialog zwischen Netzanbieter, Unternehmer und Kommunen sowie eine Petition der Gemeinde zur Thematik. „Das Ziel einer umwelt- und bürgergerechten Energiewende darf keinesfalls aufgrund von Profitinteressen zurückstehen!“ resümiert die gemeinde- und Kreisrätin Mirjam Kühne.
Auf dem Bild: Vorne v.l.n.r.: Johannes Kühne, Bürgermeister Jürgen Schnabel, MdL Ursula Sowa, Gemeinderätin Mirjam Kühne, Gemeinderat Udo Benker-Wienands23.02.2026